







Wir treffen uns wieder schon früh morgens und nehmen noch schnell etwas Frühstück im Hotel zu uns. Dann beeilen wir uns, um möglichst früh im Yosemite National Park zu sein, da dieser laut Reiseführer immer sehr, sehr voll sein soll.
Als wir nach dem obligatorischen Foto am Parkeingang nach einer längeren Fahrt am Glacier Point ankommen, erwartet uns ein atemberaubender Ausblick. Von gut 3.000 m Höhe blicken wir hinab in das satt grüne Tal und sehen auf der gegenüberliegenden Seite die massiven grauen Berge mit den hohen Wasserfällen. In der Ferne sehen wir noch die schneebedeckten Berge, die die Wasserfälle speisen. So lange genug Schnee vorhanden ist, ergießen sich die Wasserfälle mit einem mächtigen Rauschen ins Tal, welches wir noch bis zu unserem Aussichtspunkt hören.
Wir verlassen die malerische Kulisse, um das Tal zu erkunden und an die Wasserfälle zu wandern. Tatsächlich ist es hier inzwischen sehr voll. Durch den dichten Verkehr schlagen wir uns zu einem Parkplatz durch. Von hier aus wandern wir ein paar Meter durch den eiskalten Fluss bis auf eine Kiesinsel. Dort spielen wir in der Sonne Karten und machen ein kleines Picknick.
Danach geht es weiter zum Lower Yosemite Fall. Der Yosemite Fall - bestehend aus Upper Fall, Middle Cascades und Lower Fall - ist mit einer Gesamthöhe von 740 m der höchste Wasserfall der USA und die Nummer 5 der Welt. Wir wandern den kurzen Weg zum 98 m hohen Lower Fall. Das Wasser prasselt in Massen die steile Felswand herunter. Die Gischt sprüht uns ins Gesicht und es weht ein heftiger Wind. Dennoch kraxeln Ari und ich abseits des Weges die großen Steinbrocken in Richtung Wasserfall entlang. Hier, ganz nah am Wasserfall, sind nicht so viele Touristen. So kriegen wir einen Eindruck von der Gewalt des Wasserfalls und machen tolle Fotos.
Da wir heute noch nach San Francisco wollen, verlassen wir bereits um kurz nach 15:00 Uhr den letzten Nationalpark unserer Tour. Er war noch einmal ein absolutes Highlight. Hier lassen sich bei idealem Sommerwetter auch mehrere Tage verbringen. Doch die Vorfreude auf San Francisco überwiegt den Abschiedsschmerz.
Als wir in den Abendstunden endlich die Bay Area erreichen, fahren wir auf eine große Nebelwand zu. Es ist mit 18° C auf einmal sehr kühl und San Francisco liegt - wie die meiste Zeit im Jahr - im Nebel. Trotzdem fahren wir erst zur Golden Gate Bridge, um einen Blick zu erhaschen, bevor wir ins Hotel einchecken. Das Foto, wo Klaus auf die Brücke zeigt, verdeutlicht, dass wir keinen Erfolg hatten. Die Brücke liegt vollkommen im Nebel und man kann gar nix mehr sehen. Zudem ist es inzwischen schon sehr kalt. So fahren wir ins Hotel und gehen früh schlafen.
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