Mittwoch, 20. Juli 2011

19.07.2011 Tag 4 Palm Springs - Williams






Wieder brechen wir früh auf. um 07:30 Uhr ein kurzes und einfaches Frühstück im Hotel, einkaufen, tanken, los. Wir verlassen Palm Springs und fahren direkt in die Wüste zum Joshua Tree National Park.


Wir steigen kurz aus, um am Schild am Eingang zum Nationalpark ein Foto zu machen. Das Foto ist kaum im Kasten, da wird Ari von einer Biene gestochen. Also sind wir ab jetzt im Joshua Bee National Park unterwegs. Nur selten treffen wir andere Autos oder Leute. So können wir immer wieder die Weite bestaunen und viele Fotos machen.


Neben der bizarren Wüstenvegetation mit den vielen Joshua Trees faszinieren uns vor allem die großen Steinhügel, die aussehen, als hätte jemand Haufen aus Bauklötzen gebaut. In Wirklichkeit sind die Felsen durch vulkanische Aktivitäten nach oben gefördert, durch das Grundwasser rundgewaschen und durch Erosion freigelegt worden. Die Steine sind so groß, das Klaus fast verloren wirkt, wenn er alleine darauf sitzt.


Als wir den Park verlassen und gen Arizona fahren gibt es außer Wüste nicht viel. So zeigt ein Straßenschild: "Next Service in 100 miles". Wie im Film fahren wir eine endlos lange Straße durch die weite Landschaft zwischen zwei Gebirgsketten hindurch. Die Temperatur beträgt rekordverdächtige 45,5 Grad. Aber dank der Klimaanlage und "Bob" (so heißt jetzt unsere Kühlbox) geht es uns gut. Nur bei den vielen Foto-Stops kriegen wir eine Idee, was es bedeutet, durch die Wüste wandern zu müssen.


Als wir nach Arizona kommen, verlassen wir den direkten Weg und fahren wir ein Stück auf der altehrwürdigen Route 66. Immer wieder halten wir an und machen Fotos von der atemberaubenden Aussicht. Dann erreichen wir Oatman. Einen Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Er verbreitet noch ein wenig Goldgräberstimmung. Die Häuser sehen aus wie im Wild-West-Film und die Maultiere laufen auf der Straße rum.


Als wir Oatman verlassen fahren wir auf der engen Route 66 durch unzählige Serpentinen die Berge hoch. Hinter jeder Kurve verbirgt sich erneut ein wundervolles Panaroma. Das gleiche gilt auch bei der Abfahrt auf der anderen Seite.


Nach einem Burger in Kingman machen wir einen Fahrerwechsel. Klaus der Wüstenfuchs gibt das Steuer an mich ab. Meine Aufgabe ist dann einfach: "Fahren sie 120 Meilen gerade aus, dann rechts abbiegen".


Als wir im Dunkeln beim Hotel ankommen sind wir alle erschöpft und fallen ins Bett.

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