Sonntag, 24. Juli 2011

22.07.2011 Tag 7 Zion Canyon - Hoover Damm - Las Vegas












Aufgrund der noch nicht näher ergründeten Zeitverscheibung in Utah (1 Stunde vor Kalifornien, Arizona und Nevada) können wir es uns heute leisten, erst um 08:00 Uhr aufzubrechen. Ohne Frühstück geht es zum Tanken und Bob auffüllen. Frühstück wird dann unterwegs bei Subway eingekauft.


Um kurz nach Zehn erreichen wir Zion Canyon. Hier fahren wir direkt nach unten in den Canyon hinein. In diesem bergigen Nationalpark findet sich ein fruchtbares Tal, dann wüstenähnliche Hänge und steile und hohe Felsformationen. Klaus und mich pack die Abenteuerlust und wir wandern bei über 30 Grad etwas in die Berge. Die Mädels setzen sich lieber an den kalten und klaren Bach im Tal und halten die Füße ins Wasser. Auf dem Rückweg unserer Wanderung holen wir die Mädels ab, dann geht's durch die Wüste weiter bis an den Hoover Damm.


Am Hoover Damm machen wir eine kurze Führung durch das beeindruckende Bauwerk. So lernen wir etwas über den Bau des Dammes, für den die komplette Infrastruktur damals extra geschaffen werden musste. Nur so war es möglich, das ganze Material herbeizuschaffen und die mehr als 5.000 Arbeiter anzusiedeln.


Während der angestaute Lake Mead ca. 28 Mio. Menschen mit Frischwasser versorgt, erzeugen 17 Generatoren Strom für ca. 1 Mio. Einwohner. Unten, an seiner dicksten Stelle, ist der 221 m hohe Staudamm 200 m dick, oben immerhin noch 14 m. Mit dem für den Bau verwendeten Beton, könnte man eine Straße von San Francisco bis nach New York bauen.


Nach nur wenigen Minuten Fahrzeit vom Damm können wir dann bereits die großen Hotels von Las Vegas aus dem Auto sehen. Unser Hotel ist dann sogar sehr nah am bekannten Strip mit den neuesten und bekanntesten Hotels gelegen.


Wir machen uns nur kurz frisch und schon geht es los auf Erkundungstour. Im Dunkeln ist Las Vegas im Vergleich zu den ganzen Nationalparks die reinste Reizüberflutung. Die Straßen sind voll und laut, alles blinkt, glitzert und leuchtet.


Wir schlendern vom MGM aus den Strip hinunter und sind fasziniert von der Größe und dem Ausmaß der Hotels. Über voll bepackte Fußgängerwege bahnen wir uns den Weg an das "Bellagio". Dort sehen wir den Tanz der Wasserfontänen zum Lied "One" aus "A Chorus Line".


Danach wird noch ein wenig das Glück getestet, dann gehen wir bei noch weit über 30° C zu Fuß zurück ins Hotel.

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