Schon um 07:00 treffen wir uns mit Klaus und Julia. Wir freuen uns riesig, nun endlich gemeinsam weiter zu reisen. Nach der herzlichen Begrüßung zeigt uns Klaus gleich unseren Minivan, der uns auf unserer Reise treue Dienste leisten wird. Also nutzen wir das konzernfremde Fahrzeug sofort, um bei Denny's ein schönes, deftiges amerikanisches Frühstück zu uns zu nehmen.
Um 08:15 Uhr treffen wir uns mit einer deutschsprachigen Betreuerin unseres Reiseveranstalters, die uns die wesentlichen Sachen erklärt und mit einigen sehr vagen Thesen und Schlussfolgerungen verblüfft. So kommen z.B. auf jeden Einwohner von L.A. 3 Autos. O-Ton Reiseleitung: "Da ich nur ein Auto habe, muss ja jemand anders dann schon vier haben" (Anm. d. Red.: oder auch fünf)
Danach brechen wir auf zu einer "hop-on hop-off Stadttour" von Los Angeles. Sie startet am Chinese Theater, so dass wir schon erste Fotos vom Walk of Fame und den in Zement gegossen Hand- und Fußabdrücken der Stars machen. Hier herrscht ein buntes Treiben: Viele Touristen drängen sich auf dem Fußweg und machen Fotos von den Sternen und mit den als Filmfiguren verkleideten Personen.
Als wir die Bus-Tour starten ist es schon schön warm und wir fahren entlang der palmengeschmückten Straßen Richtung Pazifik. Natürlich fahren wir auch durch Beverly Hills und über den berühmten Rodeo Drive. Ansonsten sind die wesentlichen Sehenswürdigkeiten Gebäude, Hotels und Restaurants, die in einem Film vorkommen oder in denen Stars und Sternchen lebten, aßen oder starben.
Am Santa Monica Pier steigen wir dann erstmal aus. Hier bietet sich ein atemberaubender Blick über den breiten Strand auf den Pazifik. Wir schlendern gemütlich den Boardwalk entlang Richtung Venice Beach.
Wir genießen die warme Sonne und die einzigartige Atmosphäre. Eine bunt gemischte Menge aller Nationalitäten, Kulturen und Lebenseinstellungen schiebt sich über den Boardwalk oder fährt auf einer eigens angelegten Straße Fahrrad, Inliner, Skateboard und was es sonst so gibt. Überall gibt es kleine Läden und Stände, an denen man Essen, T-Shirts und allen möglichen Ramsch kaufen kann. Kreative Straßenkünstler bringen ihren ganz eigenen Flair hinzu.
Wir setzen uns in ein Café, essen lecker und lassen alles auf uns wirken. Anschließend gehen wir weiter und schauen uns die Skateboarder, Basketballer und andere Sportler am Venice Beach an bevor wir zurück zum Pier gehen.
Auf dem Rückweg stapfen wir durch den feinen hellen Sand am Pazifik entlang. Das Wasser ist sehr kalt und wir gehen nur mit den Füßen rein. Unterwegs machen wir viele Fotos, zum Beispiel mit den typischen Baywatch-Häuschen.
Um 18:10 steigen wir in unseren Bus, der uns zurück zum Ausgangspunkt bringt. Aufgrund der großen Ausdehnung der Stadt, dauert es noch bis kurz vor neun, bis wir wieder dort sind.
Von dort aus treten wir die Heimreise an. Aufgrund eines nicht funktionierenden Navis navigieren wir mit Karte nach Hause. Dann meldet Klaus Ari und mich noch als Fahrer für den Minivan an. Wir versuchen vergeblich eine Kühlbox zu kaufen, denn Walmart um 22:00 zu gemacht hat.
Also gibt's noch einen Burger und dann ab in die Falle.
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