







Ihr werdest euch schon denken. 07:30 Uhr: Wir treffen uns zum Frühstück im Hotel. Danach fahren wir am South Rim des Grand Canyon entlag gen Osten. Am Desert View machen wir unsere letzten Fotos vom Grand Canyon und genießen noch einmal die beeindruckende Aussicht.
Durch eine sehenswerte und sich immer wieder verändernde Wüstenlandschaft führt unser Weg an den Lake Powell bei Page, Arizona. Hier wird der Colorado River vom Glenn Canyon Damm zu einem riesigen See gestaut. Das grün-blau Wasser des Sees bildet einen tollen Kontrast zu den roten Gesteinsformationen der umliegenden Wüste.
Kurze Zeit später verlassen wir Arizona und befinden uns nun in Utah. Je näher wir unserem ziel Bryce Canyon kommen, desto grüner wird die Landschaft. Auf einmal ist es wieder grün und üppig bewachsen. Im Hintergrund runden die Gebirgsketten mit mal rötlichen, mal hellen Steinen die Landschaft ab.
Nach einer tollen Fahrt durch den Red Canyon mit seinem leuchtend roten Sand und Steinen erreichen wir unser Hotel. Nach einem kurzen Check-In fahren wir zum Bryce Canyon. Die bizarr geformten Steinsäulen (Hoodoos) leuchten rot-orange in der Sonne. Wir laufen am Rand des Canyons entlang zum Sunset Point. Dort erblickt Klaus einen Wanderpfad. Kurzentschlossen begeben wir uns auf dem Navajo-Trail in den Canyon.
Es geht steil bergab und man kann gut erkennen wo und wie die Natur diese Landschaft formt. Da im Bryce Canyon an über 200 Tagen im Jahr die Temperatur unter den Gefrierpunkt rutscht, werden immer wieder durch gefrierendes Wasser Teile aus dem Fels gesprengt. Die so freigelegten Hoods erhalten durch weitere Erosion dann ihre charakteristischen Formen.
Obwohl der Boden aufgrund seiner Farbe unfruchtbar wirkt, gibt es unten im Canyon einen richtigen Wald. Alles ist weitestgehend unberührt von Menschen. Wir genießen die Wanderung sehr. Vor allem die Wall Street - ein schmaler Gang zwischen zwei sehr hohen und steilen Felswänden - versetzt uns ins Staunen.
Nach ca. 90 Minuten kommen wir am Sunrise Point wieder an und gucken nun wieder von oben auf den Canyon. Wir warten noch etwas auf den Sonnenuntergang, doch der ist nicht so sehenswert. Der Canyon ist der Sonne abgewandt und es wird schnell kühl als es dunkel wird.
Also nichts wie zurück, um endlich etwas zu essen. Es ist schon kurz vor neun und die Wanderung hat uns alle hungrig gemacht. Wir essen sehr lecker in Ruby's Inn und gehen dann zufrieden ins Bett. Morgen geht's dann auf nach Las Vegas.
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