Sonntag, 31. Juli 2011

29.07. und 30.07.2011 Tag 14 und 15 Los Angeles


Wieder einmal brechen wir recht früh auf. Wir wollen auf dem Weg nach L.A. noch shoppen gehen. Gegen Mittag erreichen wir das Premium Outlet in Camarillo. Gut drei Stunden lang machen wir nochmals den ein oder anderen Schnapper oder besorgen ein Mitbringsel.


Danach setzen wir unsere Fahrt fort. Die Einfahrt nach L.A. durch Malibu ist eine Augenweide: Tolle Strände an denen das Leben tobt, fantastische Villen der Schönen und Reichen in bester Lage und dicke Autos.


In L.A. erfahren wir dann, was Rush Hour bedeutet und stehen auf dem Weg ins Hotel im Stau. Dann kommen wir aber doch noch an. Klaus und Julia organisieren kurz ihre Koffer für die Heimreise und Ari und ich verstauen die Einkäufe. Dann brechen wir auf zu unserem letzten gemeinsamen Abendessen in diesem Urlaub. Danach wird noch bei ein paar Drinks Karten gespielt und dann geht es ins Bett.


Am Abreisetag frühstücken wir noch zusammen, dann machen sich Klaus und Julia auf Richtung Flughafen und Ari und ich ziehen in unser Hotel nach Laguna Beach um. Damit schließen wir den Blog für unseren Urlaub 2011.


Es war mal wieder ein unglaublich toller Urlaub mit vielen neuen Eindrücken. Wir sind schon alle gespannt, wohin es uns das nächste Mal verschlägt.

Freitag, 29. Juli 2011

28.07.2011 Tag 13 San Francisco - San Simeon









Bevor wir aus dem Hotel auschecken machen wir noch eine Fahrt mit dem berühmten Cable Car. Irgendwie ist das eine sehr spannende Sache, da alles ausschließlich mechanisch funktioniert. An der Lombard Street steigen wir aus und gehen die kurvigste Straße der Welt hoch und runter. Dann fahren wir mit dem Cable Car zurück zum Hotel.


Dann setzen wir uns wieder in unser Auto und fahren den Pacific Coast Highway - die berühmte 1 - entlang Richtung Los Angeles. Auch heute kommen die Temperaturen kaum über 20° C. Aber tief hängende Wolken, blauer Himmel und Sonnenschein wechseln sich immer wieder ab und liefern und tolle Ausblicke auf die Pazifikküste. Immer wieder halten wir an und machen Fotos oder gehen auch mal an den Strand.


Kurz vor unserem Tagesziel - San Simeon - halten wir an einem Aussichtspunkt wo wir Seeelefanten in freier Wildbahn beobachten können. Sie sind eine wahre Attraktion. Überall stehen Touristen und machen Fotos. Es ist toll, die Tiere mal in freie Wildbahn zu sehen, auch wenn sie eigentlich nur fauch am Strand rumliegen und laut Julia "eher hässlich" sind.


Um 17:30 Uhr erreichen wir uns Hotel. Wir spielen noch etwas Karten und gucken uns die Fotos der vergangenen Tage an. Dann gehen die Lichter aus.


Donnerstag, 28. Juli 2011

27.07.2011 Tag 12 San Francisco








Wir treffen uns das erste Mal diesen Urlaub in langer Hose und Pulli, aber das x-te Mal um 07:30 Uhr. Mit einem Kaffee von Starbucks schreiten wir durch den kühlen und diesigen Morgen zum Union Square. Die Straßen sind noch recht leer und die tief hängenden Wolken sorgen für eine gespenstische Stimmung. Um 08:20 Uhr kommt unser Hop-On Hop-Off Bus und wir fahren weiter bis zum Pier 33. Hier holen wir unsere Tickets für unsere Alcatraz Tour ab, die Klaus in weiser Voraussicht schon lange gebucht und mir zum Geburtstag geschenkt hatte. Denn die Tour ist bis zum 12. August ausverkauft.


Da unser Boot auf die berüchtigte Gefängnisinsel erst um 11:30 startet, haben wir noch etwas Zeit den Pier 39 mit seinen ganzen Souvenierläden und Restaurants zu erkunden. Noch ist es leer und viele Geschäfte machen erst um 10:00 Uhr auf. Wir schlendern weiter und kommen vollkommen überraschend in ein Museum mit alten Spielautomaten. Die tolle Sammlung mit den nostalgischen Stücken war bestimmt etwas für Adi. Wir probieren das ein oder andere Gerät aus. Sie sind voll funktionstüchtig und so kann sich Klaus mit einer alten Armdrückmaschine messen.


Dann geht endlich unser Boot nach Alcatraz. Inzwischen ist es aufgeklart und die Sonne kommt durch. Es sind inzwischen bestimmt so 19° C. Auf Alcatraz sehen wir einen toll gemachten Film über die Geschichte der Insel. Sie war zunächst unbewohnt und ungenutzt. Erst, als San Francisco mit dem Goldrausch 1849 schnell von einem 300-Seelen-Ort zu einer Stadt heranwuchs, wurde die Insel interessant. 1853 begann man dort mit einem Festungsbau. Dieses Fort sollte die Einfahrt in die Bucht bewachen. Schon zu Zeiten des Bürgerkrieges waren hier die ersten Soldaten inhaftiert. Berühmt geworden ist Alcatraz jedoch als Gefängnis. Im Zeitraum von 1934 bis 1963 wurden hier die gefährlichsten Verbrecher der Vereinigten Staaten eingesperrt. So zum Beispiel auch Al Capone.


Wir machen einen tolle Auditor (auf Deutsch) durch das eigentlich Gefängnisgebäude und erfahren so aus Berichten von Inhaftierten und Gefängniswärtern, wie es damals im Hochsicherheitsgefängnis so zugegangen ist. Anschaulich wird erzählt:

- Wie der Alltag der Gefangenen in ihren vier Quadratmetern großen Zellen aussah.

- Wie Aufstände und Ausbruchsversuche abgelaufen sind

- und wie es tatsächlich drei Inhaftierten gelang, aus dem Gefängnis auszubrechen. Allerdings hat man diese nie wieder gefunden und geht davon aus, dass sie im kalten Wasser ertrunken sind.


Nach dieser Tour, die wir jedem empfehlen würden, geht es zurück in die Stadt. Wir essen am Pier 39 im Sea Lion Café mit Blick auf die in der Sonne liegenden Seelöwen. Danach steigen wir bei herrlichem Sonnenschein und kühlen 22° C in den Hop-On Hop-Off Bus um schnell zur Brücke zu fahren. Je näher wir dem Westteil der Stadt kommen, desto trüber wird die Sicht und desto kühler das Wetter. Als wir den Aussichtspunkt erreichen sind wir durchgefroren, können aber immerhin die Brücke sehen. Auch wenn die Türme bereits wieder im Nebel verschwinden.


Nach den vielen Fotos ist uns sehr kalt und wir wollen nur noch zurück ins Hotel. Mit dem nächsten Bus geht es an weiteren Sehenswürdigkeiten vorbei zurück zum Union Square. Schnell gehen wir ins Hotel und fallen alle erschöpft in unsere warmen Betten.

26.07.2011 Tag 11 Yosemite National Park









Wir treffen uns wieder schon früh morgens und nehmen noch schnell etwas Frühstück im Hotel zu uns. Dann beeilen wir uns, um möglichst früh im Yosemite National Park zu sein, da dieser laut Reiseführer immer sehr, sehr voll sein soll.


Als wir nach dem obligatorischen Foto am Parkeingang nach einer längeren Fahrt am Glacier Point ankommen, erwartet uns ein atemberaubender Ausblick. Von gut 3.000 m Höhe blicken wir hinab in das satt grüne Tal und sehen auf der gegenüberliegenden Seite die massiven grauen Berge mit den hohen Wasserfällen. In der Ferne sehen wir noch die schneebedeckten Berge, die die Wasserfälle speisen. So lange genug Schnee vorhanden ist, ergießen sich die Wasserfälle mit einem mächtigen Rauschen ins Tal, welches wir noch bis zu unserem Aussichtspunkt hören.


Wir verlassen die malerische Kulisse, um das Tal zu erkunden und an die Wasserfälle zu wandern. Tatsächlich ist es hier inzwischen sehr voll. Durch den dichten Verkehr schlagen wir uns zu einem Parkplatz durch. Von hier aus wandern wir ein paar Meter durch den eiskalten Fluss bis auf eine Kiesinsel. Dort spielen wir in der Sonne Karten und machen ein kleines Picknick.


Danach geht es weiter zum Lower Yosemite Fall. Der Yosemite Fall - bestehend aus Upper Fall, Middle Cascades und Lower Fall - ist mit einer Gesamthöhe von 740 m der höchste Wasserfall der USA und die Nummer 5 der Welt. Wir wandern den kurzen Weg zum 98 m hohen Lower Fall. Das Wasser prasselt in Massen die steile Felswand herunter. Die Gischt sprüht uns ins Gesicht und es weht ein heftiger Wind. Dennoch kraxeln Ari und ich abseits des Weges die großen Steinbrocken in Richtung Wasserfall entlang. Hier, ganz nah am Wasserfall, sind nicht so viele Touristen. So kriegen wir einen Eindruck von der Gewalt des Wasserfalls und machen tolle Fotos.


Da wir heute noch nach San Francisco wollen, verlassen wir bereits um kurz nach 15:00 Uhr den letzten Nationalpark unserer Tour. Er war noch einmal ein absolutes Highlight. Hier lassen sich bei idealem Sommerwetter auch mehrere Tage verbringen. Doch die Vorfreude auf San Francisco überwiegt den Abschiedsschmerz.


Als wir in den Abendstunden endlich die Bay Area erreichen, fahren wir auf eine große Nebelwand zu. Es ist mit 18° C auf einmal sehr kühl und San Francisco liegt - wie die meiste Zeit im Jahr - im Nebel. Trotzdem fahren wir erst zur Golden Gate Bridge, um einen Blick zu erhaschen, bevor wir ins Hotel einchecken. Das Foto, wo Klaus auf die Brücke zeigt, verdeutlicht, dass wir keinen Erfolg hatten. Die Brücke liegt vollkommen im Nebel und man kann gar nix mehr sehen. Zudem ist es inzwischen schon sehr kalt. So fahren wir ins Hotel und gehen früh schlafen.


Montag, 25. Juli 2011

25.07.2011 Lone Pine- Sequoia National Park - Oakhurst









Heute treffen wir uns sogar schon um 07:00 Uhr. Wir frühstücken ein wenig und machen uns auf den Weg über den Sequoia National Park bis nach Oakhurst. Wir stellen uns auf eine lange Fahrt ein. Unser Navi sorgt jedoch für eine noch viel längere Fahrt, da es uns durch die Gebirge schickt. Dort ist es landschaftlich zwar sehr schön, aber aufgrund der vielen Serpentinen geht es nur langsam voran.


So erreichen wir erst nachmittags den Sequoia National Park. Hier stehen die größten Bäume der Welt. Es gibt zwar höhere und auch dickere Bäume an anderen Orten, aber vom Volumen her gibt es hier die größten. Sie wachsen vor allem auf einer Höhe zwischen 1.500 und 2.100 m bei den hier vorherrschenden klimatischen Bedingungen. Einige der Bäume sind über 2.000 Jahre alt.


Die Bäume sind wirklich gigantisch, was man auf den Fotos mit uns im Vergleich sehr gut sehen kann. Die Bäume haben nur flache Wurzeln, weshalb einige aus dem Gleichgewicht gekommen und umgestürzt sind. Durch einen dieser umgestürzten Bäume sind wir mit dem Auto hindurchgefahren.


Der größte Baum der Welt ist hier auch zu finden: Der General Sherman Tree. Bei einer Höhe von ca. 83 m bringt er satte 1.256 t auf die Waage. Der Stamm hat unten einen Durchmesser von 11 m und der dickste Ast misst immerhin noch 2 m im Durchmesser. Würde man den Stamm des Baumes mit Wasser füllen, würde das für 9.844 Badewannen reichen. Damit könnte ein Mensch 27 Jahre lang jeden Tag ein Bad nehmen.


Während unserer Fahrt durch den "Wald der Giganten" sehen wir sogar einen jungen Schwarzbären in freier Wildbahn und schießen sogar ein paar Fotos.


Nach unseren Abenteuern im Wald setzen wir unsere Reise fort und erreichen um 20:45 Uhr endlich unser Zwischenziel Oakhurst. Hier, kurz vor dem Yosemite Park, werden wir übernachten.

24.07.2011 Tag 9 Las Vegas - Death Valley - Lone Pines




Heute heißt es wieder früh aufstehen. Um 07:30 treffen wir uns zum Frühstück, danach wird getankt und Bob bestückt. Ein letztes Foto am berühmten Schild "Welcome to fabolus Las Vegas" und dann geht es los Richtung Death Valley.


In diesem besonders heißen Tal in Kalifornien erleben wir die Rekordtemperatur unseres Urlaubs: 46,6 °C. Wir sind für alle Fälle gewappnet und haben genug Wasser und Verpflegung dabei. Aber unser Auto hält tapfer durch. Und das am tiefsten Punkt des Tals (120 m unter NN) und auch in den hohen Bergpassagen von weit über 1000 m.


Schon um kurz vor halb drei erreichen wir unser Tagesziel: Lone Pine. Ein kleines Westernstädtchen, das schon für viele Filme Kulisse stand.


Wir ruhen uns nachmittags aus und fahren dann zum Burger essen in das Herz des Ortes mit ca. 2.000 Einwohnern. Es gibt aber viele Essensmöglichkeiten, da hier ein hoher Durchgangsverkehr an Touristen herrscht.


Unsere Burger in einem typischen Diner schmecken besser als bei jeder Fast-Food-Kette. Anschließend spielen wir noch Karten am Pool und genießen den Ausblick auf den Mount Whitney, den höchsten Berg der kontinentalen USA. Mit seinen mehr als 4.000 m Höhe, liegt er über 3.000 m höher als unser Hotel.


Die Berge sind schneebedeckt und bildet einen tollen Anblick, während es im sonnigen Tal weit über 30 Grad sind.

Sonntag, 24. Juli 2011

23.07.2011 Tag 8 Las Vegas









Heute schlafen wir das erste Mal im Urlaub aus, was uns allen gut tut. Gegen 11:30 Uhr sind dann alle am Pool versammelt, um bei 41° C etwas zu relaxen. Doch der Ruf von Las Vegas ist lauter. Schon um 13:30 Uhr geht es wieder ab zum Strip.


Wir starten unsere Tour am prachtvollen Caesar's Palace, dessen Gebäude innen und außen dem antiken Rom nachempfunden sind. Der Gesamtkomplex besteht aus mehreren Gebäuden und ist so groß, dass eine eigene Landkarte angebracht wäre. Neben dem großen Kasino verfügt das Hotel über eine riesige Einkaufsmall mit den ganz teuren Geschäften (Gucci, Prada, etc.). Alles wirkt wie man sich das alte Rom so vorstellt: pompöse Säulen und edler Marmorboden, hin und wieder eine Statue oder ein Springbrunnen. Und an der Decke ist ein täuschend echter Sommerhimmel gemalt.


Bevor wir uns wieder dem Glücksspiel widmen, stärken wir uns im Planet Hollywood Restaurant, das sich ebenfalls im Caesar's Palace befindet. Danach gehen wir weiter in das 2007 eröffnete "Venetian".


Wie der Name es sagt, ist dieses Hotel der Stadt Venedig nachempfunden und wir müssen zunächst über die Rialto-Brücke, um in das Hotel zu gelangen. Die Shopping-Mall kann einen Venedig-Besuch nahezu überflüssig erscheinen lassen. Singende Gondolieri fahren durch einen Kanal bis auf eine Nachbildung des Markus-Platzes. Es ist wunderschön.


Zusammen mit dem Schwesterhotel "The Palazzo" verfügt dieser Komplex über mehr als 7.000 Hotelzimmer und ist somit das derzeit größte Hotel in Las Vegas, wo es insgesamt ca. 120.000 Hotelzimmer gibt.


Um 19:00 Uhr unterbrechen wir das Zocken, um im Planet Hollywood Hotel "Vegas - The Show" zu sehen. Eine fantastische und professionelle Show, die mit Gesang, Tanz, Stepptanz, Akrobatik und Zauberei keine Wünsche offen lässt. Begeistert von der Show gehen wir zurück ins "Venetian".


Dort wird noch einmal gezockt. Insgesamt konnten Ari und ich die Gambling-Verluste bei ca. 20 US$ halten, während sich Klaus und Julia über einen netten Gewinn freuen.